Solarroboter hyCleaner pro

PV-Reinigung mit Robotern

In den letzten Jahren sind immer mehr grosse PV-Anlagen installiert worden. Parallel dazu hat sich auch die Reinigungstechnik für grosse Solarflächen stark weiterentwickelt. Solarroboter bzw. PV-Reinigungsroboter sind heute ausgereift, bezahlbar und zunehmend autonom sowie intelligent im Einsatz.

Warum setzen wir auf Roboter in der Solarreinigung?
Für uns ist klar: Wenn wir den enorm wachsenden Flächen an Solaranlagen auch künftig gerecht werden wollen, führt an selbstfahrenden Reinigungsmaschinen kaum ein Weg vorbei. Mit klassischen, starren Waschbürsten lassen sich diese Leistungen schlicht nicht mehr wirtschaftlich darstellen.
Mit Robotern erreichen wir Leistungssteigerungen um das mehrfach – und das mit bedeutend weniger körperlich belastender Handarbeit. Selbst im Vergleich zu rotierenden Handbürsten liegt die Arbeitsgeschwindigkeit um den Faktor 3 bis 8 höher. Erst durch diese enorme Flächenleistung wird eine regelmässige Reinigung grosser Anlagen wirtschaftlich sinnvoll.
Gerade bei besonders exponierten Anlagen kann dadurch sogar eine jährliche Reinigung zu attraktiven Konditionen angeboten werden – etwas, das mit reiner Handarbeit kaum realisierbar war.

Mehr Arbeitssicherheit und geringere Kosten
Ein weiterer grosser Vorteil ist die Arbeitssicherheit. Gefährliche Kletterarbeiten und das ständige Suchen nach zugelassenen Anschlagpunkten entfallen weitgehend. Die Mitarbeitenden können die Maschine von einem sicheren Standort aus steuern. Durch die Beschaffung einer eigenen Arbeitshebebühne können wir auf dem Markt bedeutend flexibler agieren, während sich die Arbeitssicherheit damit auch gleich erhöht.

Wann lohnt sich der Einsatz eines Solarroboters?
Die Entscheidung für einen Solarroboter hängt nicht nur von der Anlagengrösse ab. Bauart, Umgebung und Erreichbarkeit spielen eine ebenso wichtige Rolle. Kleinere Anlagen werden idealerweise mit Rotationsbürsten gereinigt. Erst ab ca. 300 m2 lohnt sich der Einsatz des Roboters und dies aber auch nur, wenn die Anlage stark zusammenliegend installiert wurde und nicht zu steil aufgeständert ist bzw. die Dachneigung unter 25 Grad beträgt. Für Firmen, welche nur nebensächlich PV-Reinigungen durchführt, lohnt sich die Investition in einen Roboter nicht. Reinigungsaufträge sollten regelmässig mit grossem Umfang anfallen. Für vereinzelte Einsätze pro Jahr rechnet sich die Investition nicht.
Anders sieht es aus, wenn fortlaufende Pflegeverträge für mehrere grosse Anlagen (ab etwa 1 MW) bestehen. In solchen Fällen amortisiert sich die Anschaffung innert nützlicher Frist. Ist der Roboter erst einmal vorhanden, kann er selbstverständlich auch bei kleineren Projekten sinnvoll eingesetzt werden.

Welche Systeme setzen wir ein?
Nach intensiver Prüfung und mehreren Praxistests haben wir uns bewusst dafür entschieden, mit den Solarreinigungsrobotern von hyCLEANER zu arbeiten. Ausschlaggebend war für uns das Gesamtpaket: über zehn Jahre Erfahrung, Entwicklung und Service in Deutschland sowie teilautonome Funktionen, die der Wettbewerb in dieser Form nicht bietet. Besonders überzeugend finden wir die Modularität der Maschinen – sie lassen sich werkzeuglos in sechs Teile zerlegen – sowie die optionalen Lederbänder mit aussergewöhnlichen Grip-Eigenschaften, selbst bei hohen Aussentemperaturen. Auch Speziallösungen wie der Flechtenentferner für den solarROBOT pro sprechen für dieses System. Aus unserer Sicht gibt es aktuell kaum eine vergleichbare Alternative.
Sehr ausschlaggebend war, dass die Geräte von hyCleaner mit Sensoren ausgestattet werden können, welche das Gerät vor Absturz schützt. Der Roboter stoppt, wenn die Bürste über ein Modul hinweg ist und auf keinen Untergrund (bzw. das nächste Modul) mehr stösst. Abstürze bei einer kurzzeitigen Ablenkung oder Unaufmerksamkeit werden damit vermieden.

Welches Zubehör ist notwendig?
Ein professionelles Setup besteht in der Regel aus einer geeigneten Wasserversorgung sowie dem passenden Roboter. Je nach Projekt kommen zusätzliche Module zum Einsatz, etwa für Freilandanlagen mit Neigung oder für Ost-West-aufgeständerte Systeme.
Wichtig ist ausserdem: Manuelle oder rotierende Handbürsten bleiben weiterhin Bestandteil eines vollständigen Reinigungskonzepts. In der Praxis gibt es immer wieder Situationen, in denen der Roboter konstruktionsbedingt nur 80–90 % einer Anlage reinigen kann – etwa bei sehr steilen oder kleinteiligen Bereichen. Diese Restflächen lassen sich dann gezielt und effizient manuell nachbearbeiten.